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Charcot-FuĂ
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Charcot-FuĂ ist die Bezeichnung fĂŒr die neuropathische Arthropathie am FuĂ, eine seltene Erkrankung infolge Schmerzunempfindlichkeit. Dabei brechen Knochen und Gelenke unbemerkt, ohne dass die Betroffenen Frakturschmerzen empfinden, weil Schmerzreize aufgrund einer Nervenstörung nicht mehr wahrgenommen werden können (Charcot-Neuroarthropathie, benannt nach dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot). 95 % aller Patienten mit Charcot-FuĂ sind Diabetiker und ĂŒber 60 Jahre alt; bei ihnen wird die Erkrankung dem Syndrom des Diabetischen FuĂes zugeordnet. Zuerst beschrieben wurde die Neuroarthropathie des FuĂes vom englischen Arzt Herbert William Page 1881.cite-ref-1[1] Erstmals verwendet wurde der Begriff Charcot-FuĂ (Charcot's foot) von Ralph H. Major in der amerikanischen Fachzeitschrift JAMA am 17. Mai 1928 auf S. 846.
Contents
âą Diagnostik
âą Untersuchungen
âą Einteilungen
âą Therapie
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Ursachen fĂŒr eine neuropathische Arthropathie (Neuroarthropathie)
âą Syringomyelie
⹠primÀre, angeborene Neuropathien mit Störung der Schmerzwahrnehmung
⹠erworbene Neuropathien mit Störung der Schmerzwahrnehmung, z. B. bei langjÀhrigem Alkoholabusus, Diabetes mellitus, Lepra, Syphilis
HĂ€ufigkeit des Charcot-FuĂes bei Diabetes mellitus
Der Charcot-FuĂ ist eine sehr seltene Erkrankung, wie eine Untersuchung in DĂ€nemark gezeigt hat. Von allen Menschen mit Diabetes haben demnach 0,56 % einen Charcot-FuĂ (PrĂ€valenz), und erkranken 0,074 % pro Jahr neu an Charcot-FuĂ (Inzidenz).cite-ref-2[2] Statistisch gesehen hĂ€tte demnach eine Hausarztpraxis mit 2000 Patienten (darunter 100 Diabetes-Patienten) nur 0â1 Patienten mit Charcot-FuĂ, und wĂŒrde alle 13 Jahre mit einem neuen Fall konfrontiert. Eine groĂe Diabetes-Ambulanz mit 10.000 Diabetespatienten dagegen hĂ€tte unter ihnen 56 Patienten mit Charcot-FuĂ und wĂŒrde pro Jahr 7 neue FĂ€lle sehen. Bei denjenigen Menschen mit Diabetes mellitus, bei denen eine diabetische Neuropathie mit Verlust der SchmerzsensibilitĂ€t der FĂŒĂe besteht, ist die Inzidenz schĂ€tzungsweise um den Faktor 10 erhöht.cite-ref-3[3]
Entstehung der Erkrankung
Bis heute ist die Entstehung nicht genau geklĂ€rt. Voraussetzung ist der Verlust der SchmerzsensibilitĂ€t der FĂŒĂe. Ausgelöst wird das Krankheitsbild durch eine Skelettverletzung (Trauma). Die neurovaskulĂ€re Theorie beschreibt eine durch eine nervliche Fehlsteuerung hervorgerufene verstĂ€rkte Durchblutung und einen verstĂ€rkten Knochenabbau. Die neurotraumatische Theorie besagt, dass es bei fehlender Schmerzwahrnehmung durch Ăberlastung zu wiederholten minimalen Verletzungen der GelenkflĂ€chen kommt, die dann in eine zunehmende Zerstörung des Knochens ĂŒbergehen, da auch diese zunehmenden SchĂ€den als kaum bis nicht schmerzhaft wahrgenommen werden. Da kein gewöhnliches Schmerzempfinden vorhanden ist, belasten die Betroffenen den gebrochenen FuĂ weiter und konsultieren erst einen Arzt, wenn die Schwellung und Rötung (d. h. die innerliche EntzĂŒndung) sehr ausgeprĂ€gt ist, der FuĂ nicht mehr in den Schuh passt, eine Fehlstellung entstanden ist oder beim Auftreten dumpfe undeutliche Schmerzen gefĂŒhlt werden.
Das aktive Krankheitsstadium reprĂ€sentiert somit ein chronisch-repetitives âlow-energyâ Frakturgeschehen durch fortgesetzte submaximale Belastung (Gehen); als Begleiterscheinung sind entzĂŒndliche Zytokine (u. a. verschiedene Interleukine, TNF-alpha) erhöht.cite-ref-4[4] Durch Immobilisation und Entlastung wird es in das inaktive Stadium ĂŒberfĂŒhrt (Defektheilung), d. h. es kommt zur sekundĂ€ren (Gelenk-)Fraktur-Heilung mit Gelenkversteifung(en) und Deformierung(en). Die Zytokin-Erhöhungen klingen ab.cite-ref-5[5]
Verlauf und Prognose
Bei frĂŒhzeitiger Erkennung des Krankheitsbildes, wenn noch keine vollstĂ€ndigen Gelenk- oder KnochenbrĂŒche vorliegen, fĂŒhrt die sofortige und dauerhafte Ruhigstellung und Entlastung des betroffenen FuĂes zur RĂŒckbildung des EntzĂŒndungsprozesses und vermeidet, dass der FuĂ nennenswert deformiert wird. Meist sind dennoch einzelne Gelenke und BĂ€nder irreversibel geschĂ€digt und versteifen, sodass ihre Funktion und Belastbarkeit lebenslang eingeschrĂ€nkt bleibt (Defektheilung) und der FuĂ nur in einem (normalen) Schuh mit Laufsohlenversteifung und Abrollhöcker (VorfuĂrolle) ohne weitere BeschĂ€digungen benutzbar ist. Wird erst mit Ruhigstellung und Entlastung begonnen, wenn schon komplette Knochen- und GelenkbrĂŒche entstanden sind, sind erhebliche Deformierungen die Folge. Je lĂ€nger die initiale Skelettverletzung, beispielsweise infolge einer Verstauchung, unbeachtet bleibt und auf dem verletzten FuĂ umhergelaufen wird, desto schlimmer wird die weitere BeschĂ€digung und infolgedessen die Deformierung des FuĂskeletts.cite-ref-6[6] Der Heilungsprozess fĂŒhrt zur Ausbildung eines völlig versteiften KlumpfuĂes, der nur in entsprechend versteiftem orthopĂ€dischen MaĂschuh mit Laufsohlenversteifung benutzt werden kann.
Laufsohlenversteifung und Abrollhöcker sind in jedem Fall notwendig, da jede Biegung der zusammengewachsenen, verknöcherten (ankylosierten) Gelenke beim Gehen zu ihrer erneuten Fraktur fĂŒhrt, mit EntzĂŒndung und weiterer Deformierung, d. h. zum akuten RĂŒckfall beziehungsweise zur erneuten Aktivierung des Charcot-FuĂes.
Diagnostik
Der Charcot-FuĂ ist im Anfangsstadium nur schwer zu erkennen: die Ă€uĂerlichen VerĂ€nderungen (schmerzlose Schwellung mit ĂberwĂ€rmung und Rötung) werden oft fehlgedeutet, u. a. als Anzeichen einer tiefen Beinvenenthrombose. Die Diagnose wird oft erst mehr als 8 Wochen nach Symptombeginn gestellt, wenn schon schwere Skelettzerstörungen entstanden sind und der Patient den Arzt aufsucht, weil der geschwollene FuĂ nicht mehr in den Schuh passt.
Diagnose-Kriterien
Untersuchungen
âą Inspektion: Im frĂŒhen aktiven Stadium ist der FuĂ teilweise oder ganz entzĂŒndlich geschwollen und gerötet, ohne dass eine Infektion (z. B. eine Wundrose oder eine Phlegmone) besteht. Selten sind beide FĂŒĂe gleichzeitig betroffen. Im fortgeschrittenen aktiven Stadium ist der FuĂ heiĂ, gerötet, geschwollen und deformiert, teils auch mit offenen Wunden an KnochenvorsprĂŒngen. Im inaktiven, d. h. ausgeheilten Stadium sind keine klinischen EntzĂŒndungszeichen wie Rötung, Schwellung und ĂberwĂ€rmung mehr vorhanden â etwaige Skelett-Deformierungen bestehen fort.cite-ref-8[8]
âą Körperliche Untersuchung: Haut trocken, fehlende SchweiĂsekretion, im aktiven Stadium ĂŒberwĂ€rmt (Temperaturdifferenz zur Gegenseite > 1 °C). Der andere FuĂ erscheint oft normal, weist aber ebenfalls trockene Haut und völlige GefĂŒhllosigkeit auf. Im inaktiven Stadium sind beide FĂŒĂe gleich temperiert; der Charcot-FuĂ ist deformiert und starr, der andere normal geformt und beweglich.
âą Quantitative sensorische Testung (QST): die Wahrnehmungsschwellen fĂŒr thermische und mechanische Schmerzreize (Schmerzschwellen) sind erhöhtcite-ref-9[9]
âą Bildgebung: Röntgendiagnostik, Computertomographie, Kernspintomographie/Magnetresonanztomografiecite-ref-10[10] eventuell eine Leukozytenszintigraphie, um den Verdacht auf eine Osteomyelitis auszuschlieĂen. Eine allein auf konventionellen Röntgenbildern basierende Diagnostik wird heutzutage vom Oberlandesgericht Köln als unzureichend angesehen.cite-ref-11[11] Das konventionelle Röntgenbild diagnostiziert geschlossene FuĂfrakturen nur ungenau: ĂŒbersehen werden 43 % der Metatarsalfrakturen bzw. 76 % der Tarsalfrakturen (Goldstandard: Magnetresonanztomografie, CT).cite-ref-12[12]
Einteilungen
Der Charcot-FuĂ kann nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden: nach Schweregrad und AktivitĂ€tsstadium (Einteilung nach Chantelau und GrĂŒtzner), nach dem Befall der Skelettanteile (Einteilung nach Sanders und Frykberg)cite-ref-13[13] und nach dem röntgenologischen Verlauf (Einteilung nach Eichenholtz und Levin).
| Schweregrad | aktives Stadium | inaktives Stadium | Prognose |
|---|---|---|---|
| Grad 0 = OHNE Kortikalis-Fraktur | geringe FuĂ-Schwellung und ĂberwĂ€rmung, keine Skelettdeformierung / MRT: mikrotrabekulĂ€re Frakturen, geringes Knochenmark- und Weichteilödem / Röntgen: unauffĂ€llig | keine FuĂ-Schwellung und ĂberwĂ€rmung, keine Skelettdeformierung / MRT: kein Knochenmark- und Weichteilödem / Röntgen: unauffĂ€llig | gĂŒnstig: FuĂ eingeschrĂ€nkt belastbar, aber nicht nennenswert deformiert |
| Grad 1= MIT Kortikalis-Fraktur | starke FuĂ-Schwellung, ĂberwĂ€rmung und Deformierung / MRT: Kortikalis-Frakturen, erhebliches Knochenmark- und Weichteilödem, Skelettdeformierungen / Röntgen: Kortikalis-Frakturen, Skelettdeformierungen | keine Schwellung und ĂberwĂ€rmung, aber knöcherne Deformierungen und Gelenkversteifungen (Ankylose) / MRT: Gelenkfehlstellungen, kein Knochenmark- und Weichteilödem / Röntgen: Gelenkverknöcherungen und Fehlstellungen | ungĂŒnstig: FuĂ eingeschrĂ€nkt belastbar und stark deformiert |
| Typ | Befallene Skelettanteile | HĂ€ufigkeit |
|---|---|---|
| I | Interphalangealgelenke, Metatarso-Phalangealgelenke, Metatarsalia | 10â30 % |
| II | Tarso-Metatarsalgelenke | 15â48 % |
| III | Navikulo-Kuneiforme-Gelenke, Talo-Navikulargelenk, Kalkaneo-Kuboid-Gelenk | 32 % |
| IV | Sprunggelenke | 10 % |
| V | Kalkaneus | 2 % |
| Verlaufsstadium | Röntgenbild | Klinische Zeichen |
|---|---|---|
| 0 Initialstadium | Röntgen -nativ: unauffĂ€llig MRT : Knochenmarködem | schmerzlose Weichteilschwellung und -Rötung ohne Anhalt fĂŒr Infektion. Aktives Stadium, Grad 0 |
| I Destruktionsstadium Ia Fragmentationsphase Ib Luxationsphase | Demineralisation Osteolyse ossĂ€re Fragmentation Gelenkdestruktion | Zeichen der EntzĂŒndung (Schwellung, Rötung, ĂberwĂ€rmung) Gelenkdeformation durch Gelenkerguss GelenkinstabilitĂ€t zunehmende Ausbildung der FuĂdeformitĂ€t Aktives Stadium, Grad 1 |
| II Reparationsstadium | Remineralisierung Fragmentresorption Knochenneubildung (Bildung von Osteophyten, Kallus, Sklerosierung) | Schwellung, Rötung, ĂberwĂ€rmung bilden sich zurĂŒck, aktives/nichtaktives Stadium Grad 1 |
| III Konsolidierungsstadium | knöcherne Fusion mit Gelenkeinsteifung (Ankylose) | bleibende FuĂdeformitĂ€t, Gelenkversteifung . Inaktives Stadium, Grad 1 |
| IV Ulkusstadium | deformiertes versteiftes FuĂskelett | deformierter FuĂ mit hohem Risiko der Ulkusbildung und Gefahr der Wundinfektion, inaktives Stadium Grad 1 |
Therapie
âą Ein akuter Charcot-FuĂ ist ein dringender Notfall, der sofortiger kompletter Druckentlastung und Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung bedarf.cite-ref-15[15]
⹠ZunÀchst vollstÀndige Ruhigstellung (das bedeutet zu Beginn der Diagnostik und Therapie eine stationÀre Behandlung)
âą Nach Abklingen der Akutphase, d. h. Abschwellen des FuĂes, Anpassen eines Gipsverbandes, einer Zwei-Schalen-Orthese oder eines speziellen starren Kunststoffverbandes (Total Contact Cast)cite-ref-16[16] fĂŒr ca. 6â10 Monate, bis zur kompletten Abheilung der Knochen- und GelenkentzĂŒndungen, teils notwendigerweise auch in funktioneller Fehlstellung.
âą Danach Tragen eines speziellen orthopĂ€dischen Schuhes mit steifer Laufsohle und sogenannter VorfuĂrolle.cite-ref-17[17] Gelegentliche Re-Aktivierung des Charcot-FuĂes durch ungeschĂŒtzte Belastung ist unvermeidlich, daher ist es sinnvoll, dass Patienten ihre Zwei-Schalen-Orthese fĂŒr diese FĂ€lle immer gleich zur Hand haben.
âą In einigen FĂ€llen kann eine Amputation des FuĂes notwendig sein,cite-ref-18[18] dann wird eine Unterschenkelprothese erforderlich.
âą Mit Metall-Schrauben die gebrochenen Knochen und Gelenke stabil zu verbinden, kann die Gelenkverknöcherung fördern, die normalen Gelenk-Strukturen und Funktionen aber nicht wieder herstellen. Wird ein derart verschraubter FuĂ ungeschĂŒtzt zum Gehen benutzt, brechen die Schrauben oftcite-ref-19[19] (ErmĂŒdungsbruch), was anzeigt, welch starke Biege-KrĂ€fte bei jedem Schritt repetitiv auf das FuĂskelett einwirken.
⹠Normalisierung des Zuckerstoffwechsels durch adÀquate Therapie des Diabetes mellitus hat kaum Einfluss auf die Abheilung
âą Schulung des Patienten im Gebrauch des beschĂ€digten FuĂes und des speziellen Schuhwerks
Kontrolle des Behandlungserfolgs mit Magnetresonanztomografie (MRT)
Die Kontrolle des Heilungsverlaufs mittels MRT hat zu beachten, dass der frische Frakturkallus in der ersten Phase der sogenannten sekundĂ€ren Frakturheilung unter dem MRT-Bild des âKnochenmarködemsâ verlĂ€uft und daher kaum von dem âKnochenmarködemâ der akuten Knochenverletzung zu unterscheiden ist (allenfalls durch geringere entzĂŒndliche Schwellung der umgebenden Weichteile). Es muss also bei âKnochenmarködemâ immer differenziert werden, ob es sich um eine heilungsbedingte oder verletzungsbedingte Erscheinung handelt.cite-ref-20[20] Bei Knochenverletzungen, die auf Mikrotrabekeln der Spongiosa beschrĂ€nkt sind (ohne Verletzung der Kortikalis), ist eher mit primĂ€rer Heilung zu rechnen (ohne Kallusbildung) und kontinuierlichem RĂŒckgang des âKnochenmarködemsâ. Bei Verletzungen der Kortikalis ist sekundĂ€re Heilung mit Bildung von Frakturkallus zu erwarten und diskontinuierlicher RĂŒckgang (d. h. mit vorĂŒbergehender Zunahme) des âKnochenmarködemsâ. Zunahme des âKnochenmarködemsâ kann auch die Folge von neuerlicher akuter Knochenverletzung sein, als Folge zu frĂŒher Beendigung der Immobilisationsbehandlung.
Prominente Patienten
Ein prominenter Kranker war der französische Maler Ădouard Manet (1832â1883). Er litt an unheilbarer Neurolues mit Ataxie seit Ende der 1870er Jahre. Nachdem er Ende 1878 oder Anfang 1879 mit dem linken FuĂ umgeknickt war und er nicht mehr viel gehen konnte, untersagte ihm sein Arzt Dr. Siredey 1880 das Treppensteigen. Er humpelte nur noch, er musste sich auf einen Stock stĂŒtzen, fĂŒhlte sich als âKrĂŒppelâ wahrgenommen. Im Herbst 1882 setzte Manet sein Testament auf, denn offenbar hatten sich GeschwĂŒre und KnochenfraĂ gebildet und seinen Allgemeinzustand verschlechtert. Als der FuĂ âbrandigâ wurde und Sepsis drohte, wurde am 20. April 1883 das linke Bein amputiert. Am 30. April starb der Maler an den Folgen des Eingriffs.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]
Literatur
âą Franz X. Köck, Bernhard Koester: Diabetisches FuĂsyndrom. Thieme, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-13-140821-1. (Medizinisches Lehrbuch)
âą H. Reike: Diabetisches FuĂ-Syndrom: Diagnostik und Therapie der Grunderkrankungen und Komplikationen. de Gruyter, Berlin 1998, ISBN 3-11-016215-6.
âą Ludger Poll, Ernst Chantelau: Charcot-FuĂ: Auf die frĂŒhe Diagnose kommt es an. In: Deutsches Ărzteblatt. Band 107, Nr. 7, 2010, S. A-272 (aerzteblatt.de [abgerufen am 13. Oktober 2016]).
Weblinks
âą Evidenzbasierte Leitlinie: Diagnostik, Therapie, Verlaufskontrolle und PrĂ€vention des diabetischen FuĂsyndroms. (PDF; 573 kB) Deutsche Diabetesgesellschaft, Deutsche Gesellschaft fĂŒr GefĂ€Ăchirurgie
âą S3-Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes: PrĂ€ventions- und Behandlungsstrategien fĂŒr FuĂkomplikationen der BĂK, KBV, AWMF. In: AWMF online (Stand 2006)
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Ole Lander Svendsen, Oliver Christian Rabe, Matilde Winter-Jensen and Kristine HĂžjgaard-Allin: How Common is the Rare Charcot Foot in Patients With Diabetes ? (PDF) In: Diabetes Care Volume 44,April 2021, e62. 2021, S. 2, abgerufen am 16. August 2021.
cite-note-33. â nach AOK Disease-Management-Programm Typ2 Diabetes Abschlussbericht 2007.
cite-note-44. â That Minh Pham, Lars Henrik Frich, Kate Lykke Lambertsen, SĂžren Overgaard, Hagen Schmal: Elevation of Inflammatory Cytokines and Proteins after Intra-Articular Ankle Fracture: A Cross-Sectional Study of 47 Ankle Fracture Patients. In: Mediators of Inflammation. 2021, 8897440, doi:10.1155/2021/8897440.
cite-note-55. â N. L. Petrova, T. Dew, R. Musto, S. Thompson, R. Sherwood, C. Moniz, M. Edmonds: The proinflammatory cytokines IL-6 and TNF-alpha fall significantly after 3 months of casting in patients with Charcot osteoarthropathy and severe bone and joint destruction. Abstract 01. In: Volume of Abstracts, Diabetic Foot Study Group. 2010.
cite-note-77. â Ernst-Adolf Chantelau: Quantitativer Nadelschmerz-Test (Pieks-Test) zeigt PrĂ€disposition fĂŒr diabetisches FuĂsyndrom. In: Zeitschrift fĂŒr Allgemeinmedizin. Band 98, 2022, S. 137â142 (archive.org [PDF; abgerufen am 2. Mai 2022]).
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cite-note-1111. â Barbara Berner: Rechtsreport. Haftung eines Durchgangsarztes. In: Deutsches Ărzteblatt. Jg. 116, Heft 15, 12. April 2019, S. C 606 (aerzteblatt.de [abgerufen am 15. Mai 2019]).
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